Felsenbirne

Die Felsenbirne bevorzugt eigentlich sonnige, trockene Gebirgslagen oder lichte Eichen- oder Kiefernwäldern, ist jedoch aufgrund ihres Blütenwerks und des schmucken Herbstkleides ein beliebter Zierstrauch und daher oftmals in und um Siedlungen anzutreffen. Sie sind nahe verwandt mit Apfel, Birne, Mispel, Weißdorn und Eberesche.

Noch geschlossene Blüten der Felsenbirne Mitte April.

Unreife Früchte Anfang Juni.

Verwendbare Pflanzenteile:

Früchte

Blütezeit:

April

Blütenfarbe:

weiß

Fruchtreife:

Juli

Vollreif werden die Früchte der Felsenbirne blauviolett.

Wuchshöhe:

Strauch von 2 bis 4 m

Hauptwirkstoffe:

Vitamin C, Kalium, Gerbstoffe, Farbstoffe, Pektin, Zucker

Vorkommen:

an sonnigen trockenen Standorten

Geschmack:

Die reifen violetten Früchte sind sehr süß und erfrischend, unreif sind sie fad oder leicht säuerlich.

Verwendung als:

Früchte als Tafelobst, Mus, für Eis, getrocknet zur Aufbewahrung

Verwechslungsmöglichkeit:

besteht evtl. mit anderen Gattungen der Kernobstgewächse, die ähnlich große Früchte und weiße Blüten haben, meist jedoch eine andere Blattform.

Weitere Namen:

Gewöhnliche Felsenbirne, Gemeine Felsenbirne, Felsenmispel, Edelweißstrauch; franz.: amélanchier à feuilles ovales; engl.: Snowy Mespilus, serviceberry; botanisch: Amelanchier ovalis Medik.

Geöffnete Blüten des Felsenbirne Ende April.

Blühende Felsenbirne.

Blühende Felsenbirne.

Strauch der Felsenbirne mit unreifen grünen, teils rötlichen Früchten.

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