Schlagwort-Archive: Sonne

Eichengrund

Am Horizont sitzt der Eichenwald.
Schon bald, in der Ferne erhallt
der Nachtigall Ruf
und es sich schuf
aus dem schwarzen Eichengrund
ein sonderbarer Fund.
So schauet nur.
Die helle Lichterschnur
zieht am gelben Faden
den nächtlichen Laden
empor ganz schnell.
Schon ist es hell.

Auenwald mit Wildbach.

Auenwald mit Wildbach.

Der Mond und die Sonne

Wenn der Mond
im Himmel wohnt.
Dann lacht
die Sonne in der Nacht
und aus der Ferne
funkeln die Sterne.

Der Mond repräsentiert bekanntlich das männliche Prinzip und die Sonne das weibliche.

Die Sonne

Mir wird ganz warm
Nimmt mich in den Arm
Die gelbe Sonne
Mit wohliger Wonne
Lenkt sie das Blatt
Licht sie hat
Ihre Fahne sie hißt
Liebe sie ist

Wucherblume, die von der Sonne liebkost wird.

Oh, Du Schöne

Deine mit Liebe gefüllten Kelche
Leuchten so rein wie die Sonne
Dein Anblick erfüllt mich mit Wonne
Von Dir empfange ich gerne welche

Dein Gold sei mir hold
Wenn ich suche Mut
In der Gedankenglut
Daß es werde gut
Was zu erfüllen ist
Was die Muße mir küßt

Diese wundervollen Geschöpfe (siehe Bild) tragen doch wahrlich die Liebe der Sonne in sich.

Osterglocke, die zu Ostern blüht.

Der Sonne Schein

Nach wohliger Nacht noch bin ich bei dir
ich fühle mich sicher denn hier sind wir
du stehst vor mir ich sehe deinen Rücken
deine goldenen Haare mich sie verzücken
möchte ich dein Herz an meines drücken
mit dir diesen neuen Tag zusammen pflücken
denken wir nicht an gestern oder morgen
wir fühlen uns mutig und geborgen
nicht nur ist uns diese wohlige Wonne
auch erheizt dies unser aller Sonne
zurück zur Erde ihr liebender Schein
erfüllt mit Wärme das irdische Sein.

Die golden Leuchtende

O du golden Leuchtende
Wirfst einen sonderbaren Schein
Auf mein hiesiges Sein
O du klärend Läuternde

Du strahlst von weit her
Sendest wärmende Strahlen uns
Daß wir stehen in deiner Gunst
Erfreuen wir uns deiner Einkehr

Sonnenaufgang über dem Meer.

Ein Morgen in der Stadt

seiend auf einem berg
und doch wie ein zwerg
weit hinaus schauend
was sich dort aufbauend

eine graue wolkenwand
doch hinter deren rand
ein rötlicher schimmer
versprüht seinen glimmer

hebt er empor
zeigt stolz hervor
die rote glut
die zu jeder minut‘

stärker werdend
die erde erwärmet
die haut erreichend
das herz erweichend

das rot sich wandelt
gelb nun handelt
der himmel erhellt
die szene erstellt

was wir erlauschen
im hinten das rauschen
der fabrikatoren
der wagen motoren

durchdringt die stille
in tosender fülle
lärm der schnelle
zu unserer stelle

wirbelnd nieder dröhnt
ruhe gänzlich verhöhnt
so hasten die leut‘
ohne jegliche freud‘

zu grotesker arbeit
in ihrer lebenszeit
als sei ihr leben
gegen ihr streben

hypothek behaftet
nicht verkraftet
daher ihr dasein
das selbst-sein

Der Frühling erwacht

Passend zum 1. März ein Frühlingsgedicht.

Der Frühling erwacht
An Dich
Habe ich gedacht
Fröhlich
Drum ist das Gemüt
Heiter
Die Pferde im Gestüt
Weiter
Kreisen nun die Gedanken
Schon bald
Kennen sie keine Schranken
Es hallt
Des Frühlings Klang
Der Fink
Kündet seinen Sang
Ein Wink
Den Wald durchströmt

Die Tiere er verwöhnt
Welch‘ Wonne
Die Kräuter sprießen
Der Sonne
Warme Strahlen gießen
Uns Leut‘
Den reichlich Kühnen
Es freut
Möge es grünen
Dir
Reiche ich die Hand
Wir
Rennen ins neue Land

Bei Temperaturen um die 10 Grad und Sonnenschein wird man einfach inspiriert. Die ersten Blumen, wie Krokusse und Schneeglöckchen blühen bereits, wie hier unter den Apfelbäumen aus dem Gedicht Im Januare.

Violettes Krokusmeer unter Apfelbäumen.

Auch am Wegesrand, im Wald und auf Wiesen erstarkt das Grün zunehmend. Wie hier die würzige Knoblauchsrauke.

Junge Triebe der Knoblauchsrauke. Junger Löwenzahn im Hintergrund.

Bei der Sauna

Wohlig warm ists in der sauna
Ins schwitzen kommt frau da
Klitschenaß
Ja was ist denn das
Schnell die dusche suche ich
Dabei bin ich so nackelich
Rubbel rubbel trocken ist die haut
Jauchzend juchee ist der laut
Noch einmal hinein
Im warmen dabei zu sein
Die händlein
Die äuglein
Das rechte bein
Das linke bein
Das wadenbein
Das jochbein
Das brustbein
Berühre ich fein
Einfach dasein
Du und ich dein und mein

Heimische Äpfel

heimische äpfel heimischer kohl
genossen zu jedem feste
ob jung oder alt
so ists selbst
im tiefsten winter nicht zu kalt
heimische äpfel heimischer kohl
so gehts uns wohl

holde wal- und haselnüsse
reichlich findest sie
in des herbstes sonnenschein
sind nicht nur des eichhorns born
schmecken auch allen kindern enorm
walnüsse haselnüsse
gar wie zärtliche küsse

es thront die eiche
hoch im auenwald
ihre frucht ganz wunderbar
schmackhaft herzhaft beinah süß
so sie wächst gar tausend jahr
die deutsche eiche
auch dem stärksten sturm nicht weiche

auf der wiese wunderfein blüht das gänseblümelein
jahr ein jahr aus in jedem lenze
schmückt sein haar mit der blume kränze
sich ein jedes mädel ebenso
ihr duft entzückt die hummel gar so froh
gänseblümchen schauen nicht nur lustig drein
sie schmecken auch lieblich fein