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Himmelsschau

Der Stern vom Lebenden erzählt,
wenn Geist sich mit Herz vermählt,
im Suchenden eine Stimme weckt,
so sich im Leibe reckt
die einverleibte Lebenskraft.
So wird denn lebhaft
durch des Himmels Schau
des Lebens innerer Bau.

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Winterzauber

Ein Zauber fliegt durch die Luft.
Es begleitet ihn ein betörender Duft.
Im Raume liegt ein goldener Glanz
und vom hellen Lichterkranz
durchströmt ein leiser Traum,
der überschreitend jeglichen Saum
eines jeden Menschenkindes Herz
führt himmelwärts.

Der Mond und die Sonne

Wenn der Mond
im Himmel wohnt.
Dann lacht
die Sonne in der Nacht
und aus der Ferne
funkeln die Sterne.

Der Mond repräsentiert bekanntlich das männliche Prinzip und die Sonne das weibliche.

Schön wie die Nacht

Die Nacht schön und klar
Zeigt uns die Sternenschar
Hoch oben glitzern die Sterne
Jedes Kind mag sie so gerne
Wenn ihre Magie ist gereist
Hinunter zu unseren Geist
Erhebt sich das Gefühl
Das in uns schlummert kühl
Zum Leben und Erleben
Empfangen und Geben
Diese wundersame Sternenwelt
Uns zeigt das nächtliche Himmelszelt
Denn die wundervolle Sternenpracht
Uns offenbart die kühle klare Nacht

Des Frühlings Braut

Im Wald, im Wald

Wo himmlich es schallt

Tanzt des Frühlings Braut

Freut sich ein jedes Kraut

Bachüberquerung im Wald.

Mirabellen blühen

Der Himmel leuchtet blau
Bietet seinen Glanz uns zur Schau
Das hohe Haus es zeigt nach oben
Eine weiße Wolke schwebt droben
Unten ist blau der See
Weiß es blüht wie Schnee
Der Mirabellenbaum
Im Sonnenflaum

Heute habe ich im Vorbeigehen festgestellt, daß die Mirabellenbäume und -sträucher, die mich letzten Sommer so reichlich mit süßen Früchten beschenkten, blühen. Schnell ein Foto mit dem Handy gemacht:

Mirabellenbaum in der Blüte

Und von nahen:

Blüte der Mirabelle

Und ist es nicht auch sonderbar, daß der Himmel oben blau ist und der See unten ebenfalls. Ebenso ist die Wolke oben weiß wie die Blüten am Boden.

Himmel und Hölle

Es gibt da ein Frucht, bei deren Begegnung man sowohl Himmel als auch Hölle auf Erden verkörpert erleben kann; so sagt man.

Der Duft massiv
Wie die Hölle tief
Abgestandene Käsefüß‘
So verschworren süß
Hängt im großen Raum
Ergießender Zaum
Gellt in den Nasen
Nicht kann wegblasen
Mancher gar meint es stinkt
Doch der Duft jeder Zelle winkt
Wenn durch verschlossene Türen
Noch die Nasen küren
Diesem Ereignis arges Unheil
Doch die Frucht bietet feil
Ihren inneren gelben Leib
Er ist aller Treib
Wer ihn kennt
Himmlich ihn nennt
Wie Pudding kremig
Geradezu sämig
Lieblich die Vanille
Durchstößt die Stille

Außen ist sie stachelig und dornig, daher auch ihr Name Dur(ia)n.

Durian im Ganzen.

Innen erfreut die Durian unsere Gaumen.

Geöffnete Durian.