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Kirschbaumblüte

Auch die Kirschen die zarten
Lassen uns nicht warten
Zeigen uns ihren Schmuck
Schau nur, guck
Auf der Sonne Geheiß
Die Blüten rotweiß
Laden ein die Hummel
Zu süßen Bummel

Blüte einer Zierkirsche.

Mirabellen blühen

Der Himmel leuchtet blau
Bietet seinen Glanz uns zur Schau
Das hohe Haus es zeigt nach oben
Eine weiße Wolke schwebt droben
Unten ist blau der See
Weiß es blüht wie Schnee
Der Mirabellenbaum
Im Sonnenflaum

Heute habe ich im Vorbeigehen festgestellt, daß die Mirabellenbäume und -sträucher, die mich letzten Sommer so reichlich mit süßen Früchten beschenkten, blühen. Schnell ein Foto mit dem Handy gemacht:

Mirabellenbaum in der Blüte

Und von nahen:

Blüte der Mirabelle

Und ist es nicht auch sonderbar, daß der Himmel oben blau ist und der See unten ebenfalls. Ebenso ist die Wolke oben weiß wie die Blüten am Boden.

Himmel und Hölle

Es gibt da ein Frucht, bei deren Begegnung man sowohl Himmel als auch Hölle auf Erden verkörpert erleben kann; so sagt man.

Der Duft massiv
Wie die Hölle tief
Abgestandene Käsefüß‘
So verschworren süß
Hängt im großen Raum
Ergießender Zaum
Gellt in den Nasen
Nicht kann wegblasen
Mancher gar meint es stinkt
Doch der Duft jeder Zelle winkt
Wenn durch verschlossene Türen
Noch die Nasen küren
Diesem Ereignis arges Unheil
Doch die Frucht bietet feil
Ihren inneren gelben Leib
Er ist aller Treib
Wer ihn kennt
Himmlich ihn nennt
Wie Pudding kremig
Geradezu sämig
Lieblich die Vanille
Durchstößt die Stille

Außen ist sie stachelig und dornig, daher auch ihr Name Dur(ia)n.

Durian im Ganzen.

Innen erfreut die Durian unsere Gaumen.

Geöffnete Durian.

Heimische Äpfel

heimische äpfel heimischer kohl
genossen zu jedem feste
ob jung oder alt
so ists selbst
im tiefsten winter nicht zu kalt
heimische äpfel heimischer kohl
so gehts uns wohl

holde wal- und haselnüsse
reichlich findest sie
in des herbstes sonnenschein
sind nicht nur des eichhorns born
schmecken auch allen kindern enorm
walnüsse haselnüsse
gar wie zärtliche küsse

es thront die eiche
hoch im auenwald
ihre frucht ganz wunderbar
schmackhaft herzhaft beinah süß
so sie wächst gar tausend jahr
die deutsche eiche
auch dem stärksten sturm nicht weiche

auf der wiese wunderfein blüht das gänseblümelein
jahr ein jahr aus in jedem lenze
schmückt sein haar mit der blume kränze
sich ein jedes mädel ebenso
ihr duft entzückt die hummel gar so froh
gänseblümchen schauen nicht nur lustig drein
sie schmecken auch lieblich fein

Im Januare

Was soll man dazu sagen. Dieses Jahr konnte man noch bzw. schon im Januar Äpfel pflücken. Lecker ;)

steht der baum gar so groß
hängen an ihm die äpfel bloß
kein blatt noch frisch noch welke
ist an dem baum unter der wolke
innerlich ruht der baum so stolze
ist nur noch lebendholze
frei und groß er steht
freude in uns entsteht
mit seinen früchten so hoch
lädt ein zu einem besuch
so steige den stamm hinauf
so nimmt die ernte verlauf
die lieblichen äpfel pflücke
sie beschenken uns mit glücke

Besagter Baum Mitte Februar

Der Apfelbaum trägt also nur noch ein paar letzte Äpfel, die umso mehr hervorspringen, da das Grün der Blätter fehlt. Das Leben im Baum ruht zwar doch ist es nicht zum Erliegen gekommen, er lebt nach wie vor und diese Energie war auch zu spüren. Diese leisen Lebensprozesse waren es auch, die uns seine Äpfel frisch und köstlich an ihm erhielten.