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Wenn Sternlein singen

Wenn die Sternlein singen
und die Vögel dabei klingen
wärmendes Licht zu uns dringt
und unser Herz höher springt
weiße Wolken ziehen vorbei
lichte Gedanken fliegen herbei
selige Ruhe in uns kehrt ein
Freude wird uns geboren sein
im Herze wohnt großes Glück
des Ganzen ein schönes Stück
mit Dir in zärtlicher Liebe geteilt
in Herz und Geist es ewig weilt

Was sind die Sterne auf der Erde? Es sind die Blumen und Blüten, die die Wiesen und Felder farbenfroh erleuchten, wie die Sterne das nächtliche Himmelszelt.

Blaustern, der durch einen Zaun lugt.

Der Frühling erwacht

Passend zum 1. März ein Frühlingsgedicht.

Der Frühling erwacht
An Dich
Habe ich gedacht
Fröhlich
Drum ist das Gemüt
Heiter
Die Pferde im Gestüt
Weiter
Kreisen nun die Gedanken
Schon bald
Kennen sie keine Schranken
Es hallt
Des Frühlings Klang
Der Fink
Kündet seinen Sang
Ein Wink
Den Wald durchströmt

Die Tiere er verwöhnt
Welch‘ Wonne
Die Kräuter sprießen
Der Sonne
Warme Strahlen gießen
Uns Leut‘
Den reichlich Kühnen
Es freut
Möge es grünen
Dir
Reiche ich die Hand
Wir
Rennen ins neue Land

Bei Temperaturen um die 10 Grad und Sonnenschein wird man einfach inspiriert. Die ersten Blumen, wie Krokusse und Schneeglöckchen blühen bereits, wie hier unter den Apfelbäumen aus dem Gedicht Im Januare.

Violettes Krokusmeer unter Apfelbäumen.

Auch am Wegesrand, im Wald und auf Wiesen erstarkt das Grün zunehmend. Wie hier die würzige Knoblauchsrauke.

Junge Triebe der Knoblauchsrauke. Junger Löwenzahn im Hintergrund.

Zweisamkeit

es wirft der liebe hellster schein
einen schatten auf mein bein
doch der frohsinn ungeschwärzt
sitzt fest in meinem herz
denn ohne leid und schmerz
frohlockt des erwachten scherz

besonnen da wie hier
treffe ich einen stier
geh ich des weges hin
so frage ich ihn worin
sich bietet ein korn weisheit
in der reinheit der freiheit
so sehr sich reihend
die gefühle gedeihend

wo wir nicht fühlen des anderen sinn
kommt einsam daher der waffen speer
immer mehr muß ich gehen
zu meinem ersehnten begehren
ist der sterne große pracht
viel mehr noch als des geistes macht
so gibt die zeit zu zweit
so viel wärmende freud

Im Januare

Was soll man dazu sagen. Dieses Jahr konnte man noch bzw. schon im Januar Äpfel pflücken. Lecker ;)

steht der baum gar so groß
hängen an ihm die äpfel bloß
kein blatt noch frisch noch welke
ist an dem baum unter der wolke
innerlich ruht der baum so stolze
ist nur noch lebendholze
frei und groß er steht
freude in uns entsteht
mit seinen früchten so hoch
lädt ein zu einem besuch
so steige den stamm hinauf
so nimmt die ernte verlauf
die lieblichen äpfel pflücke
sie beschenken uns mit glücke

Besagter Baum Mitte Februar

Der Apfelbaum trägt also nur noch ein paar letzte Äpfel, die umso mehr hervorspringen, da das Grün der Blätter fehlt. Das Leben im Baum ruht zwar doch ist es nicht zum Erliegen gekommen, er lebt nach wie vor und diese Energie war auch zu spüren. Diese leisen Lebensprozesse waren es auch, die uns seine Äpfel frisch und köstlich an ihm erhielten.

In der Heide

Was für ein Tag Mitte Januar, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, die Temperatur knapp unter null Grad, die Landschaft noch weitestgehend grün.

herbstlich kühl ist das wetter
die sonne wärmend ist der retter
der feinfühlenden haut
so daß sich ein jeder traut
zu besuchen die nahe natur
dabei vergessend völlig die uhr
bei der sonne lichtstrahlen
leuchten fröhlich gar die kahlen
die blätter abgeworfenen bäume
geben sie muße in tiefe träume
gegeben ein holdes lächeln hier
bringt einen freudenstrahl zu mir
lache vergnügt ich zurück
sitzt im blick größtes glück

So ein schöner Tag, daß sogar die Laub geworfenen, ruhenden Bäume voller Kraft leuchteten. :)

Freistehende Waldkiefer in der Heide