Die Eibe in neuem Licht

Der Baum des Lebens

Der Baum des Lebens ist ein religiöses Motiv, das seit Jahrtausenden weltweit bei den Menschen existiert. Der Lebensbaum steht in jüdischer, christlicher und islamischer Mythologie im Zentrum des Paradieses und er ist das Zentrum der Welt in der hinduistischen Lehre und den meisten schamanischen Traditionen in Europa und Asien.

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Eibe als irdischer Stellvertreter des Lebensbaumes (Foto: Fred Hageneder).

Der Baum des Lebens symbolisiert die Einheit aller Gegensätze (Sonne und Mond, Tag und Nacht, Sommer und Winter, männlich und weiblich usw.), und er verbindet die Seinsebenen Unterwelt, Erde und Himmel miteinander. Jedes Lebewesen und jede Existenzform wird zu einem Teil des Baumes, zu einem Teil eines vernetzten Superorganismus. Dies zeigt, wie Leben einander bedingt und wie kein Wesen aus sich heraus existieren kann.

Der Lebensbaum stellt die Urquelle des Lebens, der Jugend und der Unsterblichkeit dar und er ist das Zentrum des Alls, weshalb er auch Weltenbaum (altnordisch: heimdallr) genannt wird.

BUCHVORSTELLUNG:

Die Eibe in neuem Licht

Der Baum der Unsterblichkeit

eibeinneuemlichtVon allen Bäumen besitzt die Eibe den größten und ältesten Schatz an Mythen und kulturgeschichtlichen Über­lieferungen. Schon botanisch ist die Eibe eine Besonderheit: Ein einzelner Baum ist imstande, sich vollständig zu verjüngen und kann so praktisch ewig leben. Der Autor Fred Hageneder stellt mit diesem Buch die erstaunliche These auf, daß die Eibe der Baum des Lebens sei, indem er eine Brücke baut zwischen Spiritualität und Wissenschaft, zwischen Urzeit und Moderne sowie zwischen Ethnologie, Religions- und Kulturgeschichte, Botanik, Dendrologie und Ökologie.

Fred Hageneder beleuchtet jedes Detail des Baumes genauestens und erklärt es dem Leser – von der Wurzel bis zum Blatt, das Gift des Baumes, alle Arten von Tieren, die mit ihm in Berührung kommen, der Pflanzenvergesellschaftung und der unglaublichen Regenerationskraft der Eibe. Er hat hier eine einzigartige Monographie über eines der ältesten Wesen auf Erden geschaffen, ein Werk, das wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und das Blickfeld der Wissenschaft erweitert.

Der zweite Teil des Buches widmet sich der Rolle der Eibe in der Kultur­geschichte vornehmlich in Europa. Man liest über den Wert des Holzes zur Herstellung von Waffen in Europa und warum in England die ältesten Eibenbäume auf Friedhöfen wachsen. Es geht weiter mit der Rolle des Baumes in der Dichtkunst und in den Sagen und Mythen der Völker Nord- und Südeuropas, mit Symbolen, die mit der Eibe verknüpft sind, mit dem Baum des Lebens und dem Weltenbaum und mit dem Christentum und dem Buddhismus.

Inhaltsübersicht:

  • Vorwort
  • Teil I – Natur: die Beerentragende, Evolution, Klima, Pflanzengemeinschaft, Wurzeln, Blätter, Blüten, Bestäubung, Samen, Verjüngung, Gift, Tiere, Holz, Regenerationsfähigkeit, Altersschätzung
  • Teil II – Kultur: Kunst des Überlebens, Langbogen, Heilmittel, für die Sinne, Dichtkunst, Sympathie, Heiligtümer, Geheimnisse des Namens, Baum des Lebens, zeitlose Symbole, Geburt, Mysterien, Bergmütter, Götter und Helden, Amazonen, Weltenbaum, Harmonien, Wanderungen, erkenne den gesunden Tag
  • Anhänge: Botanisches Glossar, Systematik der Eibe, Vorkommen der Eibe, Theophrast, Der goldene Zweig
  • Anmerkungen, Bibliographie & Index

Fazit: Dieses Buch zeigt, wie tief man sich mit Bäumen und allem drumherum befassen kann, welche weiteren Aspekte außer Blätter und Rinde es noch gibt.  Das Buch ist zugleich Bildband sowie wissenschaftlich und unterhaltsam zu lesen und ein botanisches Lehrwerk und ein Buch über die Kulturgeschichte der Menschheit und die Mythen der Völker.

Gebunden, 320 Seiten, 27,2 x 20,2 x 2,4 cm, durchgehend bebildert
Preis 39,90 EUR

„Blick ins Buch“ und Buchbestellung beim Kopp-Verlag

mehr zum Autor und weitere Bücher:

Der Geist der Bäume

Eine ganzheitliche Sicht ihres Wesens

geistderbäumeIm vorchristlichen Europa wurde die Erde als ein atmendes Wesen gesehen, bewohnt von sichtbaren und unsichtbaren Lebensformen. Bäume waren in dieser heiligen Landschaft hochangesehene Pforten der Einweihung. Die Kraft und Energie heiliger Haine und einzelstehender alter Bäume half den Kelten, Germanen, Römern und Griechen und auch den Menschen der Bronzezeit und der Jüngeren Steinzeit, die Grenzen ihres Bewußtseins zu erweitern. Der Geist der Bäume beschreibt die uralte, tiefe Freundschaft zwischen Mensch und Baum. Es führt in das Innere der Bäume und erklärt die zellulären und molekulären Vorgänge sowie die elektromagnetischen Kraftfelder und, wie Bäume mit Hilfe von Licht kommunizieren. So führt es zum Geist der Bäume und beschreibt Wege, wie sich der heutige Mensch auf einen bewußten Austausch mit lebenden Bäumen einstimmen kann.

ausführliche Buchbesprechung hier

Renato Strassmann – Baumheilkunde
Wolf-Dieter Storl – Das Wesen der Pflanzen
Susanne Fischer-Rizzi – Blätter von Bäumen
Unsere 500 ältesten Bäume – Eine Reise durch Deutschland
Über den Wald und die Bäume – Bäume kennenlernen
Earthing – Heilendes Erden

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