Heikle Arbeit

die Hände die flinken
sie tippen ohne zu hinken
streichen die Tasten sanft
schenken dem Texte Glanz
geben der Worte Sinn
lenken zum Ziele hin

am Kinn die schönen Finger
sich formen vielerlei Dinger
im Geiste auf weiten Breiten
beleuchtet von allen Seiten
was wahrhaft klirrt
was wichtig wird

stützt der Arm den Kopf
sinnt der goldene Schopf
hallt ein Räuspern, ein Schnaufen
versunken in Gedanken ein Raufen
lenkt ein Ziehen, ein Klick
bald ist fertig der Trick

Warum ist dieser Artikel mit Spiritualität gekennzeichnet?

Oben wollen sich im Geist geformte Konstrukte (wie Wörter) verwirklichen. Der Geist ist rege und im Schaffensprozeß – der Geist tut etwas.

In Spirit-Uali-Tät steckt der Geist (spiritus) und die Tat, verbunden durch Uali, gesprochen Wali (Das Lateinische kennt weder w noch u), also die Wahl. Spiritualität bedeutet demnach der Geist wählt die Tat/Tätigkeit; tun wiederum bedeutet eine Handlung ausführen. Spiritualität beinhaltet also nicht nur bloße Geistesarbeit, sie beinhaltet ebenso das Tun; also das Durchführen von Handlungen, die sich der Geist erdacht hat. Dabei entscheidet sich der Geist bewußt für das Tun, für das Schaffen, das Erschaffen.

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3 Antworten zu “Heikle Arbeit

  1. Ich habe oben im letzten Absatz zum Wort Spiritualität noch etwas zum Mittelteil des Wortes ergänzend hinzugefügt.

  2. und warum soll es im Lateinischen kein „u“ geben, wenn wir das Wort „spiritus“ nehmen, verleihen wir ihm doch gleich „impetus“!

  3. Hallo, danke für deinen Kommentar.
    Auch wenn wir heute ‹u› schreiben in klassischen lateinischen Texten, wo wir heute [u] sprechen, wurde damals stets ‹V› geschrieben (Großbuchstabe V) unabhängig davon, ob vokalisch, konsonantisch oder halbkonsonantisch gesprochen wurde.
    Heute steht in den überschriebenen Texten gemäß unserer Aussprache ‹u› bzw. ‹v›. Jedoch hatte man keine Anleitung zur Transkription. Vor Konsonant ist die Sache ziemlich eindeutig. Vor Vokal besteht aber prinzipiell jede der drei Möglichkeiten. Mit gewissen Annahmen kann man die Aussprache zwar ganz gut rekonstruieren, doch Gewißheit erlangt man erst, wenn man einen Sprecher der Sprache befragen kann – ein grundsätzlichen Problem von Sprachen, die keine Muttersprachler mehr haben.

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